4exchange+

OPEN CALL

Residenzen in Nürnberg, München, Freiburg, Mannheim, Bamberg und Stuttgart

TanzPlusSüd ist ein überregionales Bündnis von Institutionen der freien Tanzszenen in Nürnberg, München,Mannheim, Freiburg, Stuttgart und Bamberg. Gemeinsam setzen wir uns seit 2022 dafür ein, strukturelleVoraussetzungen für nachhaltigen künstlerischen Austausch zu schaffen und die Position des zeitgenössischen Tanzes imsüddeutschen Raum zu stärken. Als Austauschformate haben wir Austausch-Residenzen 4exchange+ und Netzwerktage geschaffen, um die Verbindung zwischen den freien Tanzszenen der sechs Städte zu vertiefen.

Wir rufen Tänzer*innen und Choreograf*innen aus den Städten Nürnberg, München, Mannheim, Freiburg, Bamberg und Stuttgart dazu auf, sich für eine Austausch-Residenz 4exchange+ in einer der Partnerstädte zu bewerben.

Durchführung: Juli – Dezember 2026, pro Residenz 7 – 9 Tage

Bewerbungen bis: 30.04.2026

Auswahl und Benachrichtigung: bis 31.05.2026

Was bieten wir?

  • Insgesamt sechs Residenzen in einer der sechs Partnerstädte (eine pro Stadt)
  • Probenräume für 7 bis 9 Tage in den unten genannten Zeiträumen
  • Stipendienähnlicher Zuschuss für bis zu drei Projektbeteiligte (siehe auch FAQ)
  • Übernahme von Reisekosten (Bahn/Sparpreis und/oder BahnCard 50)
  • Organisation von Künstlerwohnungen/Übernahme der Unterkunftskosten
  • In den jeweiligen Studios vorhandene Technik kann mitgenutzt werden
  • Austauschmöglichkeiten mit Kolleg*innen am Residenzort
  • Fotodokumentation der öffentlichen Präsentation
  • Die Residenzkünstler*innen werden im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der gastgebenden Stadt präsentiert
  • Teilnahme an oder eigenes Angebot für Workshops/Profitrainings möglich und erwünscht

Wen suchen wir?

Choreograf*innen und Tanzschaffende aus Nürnberg, München, Mannheim, Freiburg Bamberg/Oberfranken und Stuttgart, die:

  • ein überzeugendes kurzes Konzept/Ideenskizze und eine künstlerische Arbeitsbiografie einsenden
  • großes Interesse an Vernetzung und Austausch mit der regionalen Tanzszene an einem Residenzort, dernicht ihr Arbeits- und Lebensmittelpunkt ist, mitbringen
  • eine öffentliche Präsentation und/oder andere Formate der öffentlichen Auseinandersetzung mit dem Erarbeiteten (Workshop, Diskussion o.ä.) in den Proberäumen während oder am Ende einer Residenz gestalten wollen

Wie bewerbe ich mich?

Bewerbungen sind ab sofort möglich. Bewerbungsfrist ist der 30.04.2026, 23:59 Uhr. Die Benachrichtigung erfolgtspätestens bis 31.05.2026.

Die Bewerbungen können in deutscher oder englischer Sprache erfolgen.

Die Bewerbung erfolgt per Bewerbungsformular. Dort können auch Verlinkungen zu Bild- und/oder Videomaterial (YouTube, Vimeo, etc.) erfolgen (ein Dateiupload und bis zu zwei Links).

Zeiträume der Residenzen:

Nürnberg: zwischen 13. und 31.07.2026

Stuttgart: zwischen 23.10. und 01.11.2026

Bamberg: zwischen 30.10. und 11.11.2026

München: zwischen 16. und 27.11.2026

Freiburg: zwischen 17. und 28.11.2026

Mannheim: zwischen 30.11. und 13.12.2026

Der genaue Zeitraum wird jeweils individuell zwischen den Residenzorten und ausgewählten Künstler*innenabgestimmt.

Die Teilnahme an der Abschlussveranstaltung im Rahmen des side.kicks-Festivals in München (27.-29.11.2026) istnicht verpflichtend, jedoch im Sinne der Vernetzung aller Beteiligten sehr wünschenswert. Für die Teilnahme isteine Aufwandsentschädigung i. H. v. 150€ pro Peron (maximal 3 Personen pro Residenz) vorgesehen.

Residenzort:

Jede*r Bewerber*in kann sich für maximal zwei Orte bewerben (NICHT im eigenen Heimatort!). Durch entsprechendeReihenfolge bei der Nennung bitte Priorisierung verdeutlichen (Beispiel:

„Nürnberg, Bamberg“: Beide Orte sind von Interesse, Nürnberg stärker als Bamberg).

Wer wählt aus?

Die Auswahl treffen Personen aus der (künstlerischen) Leitung bzw. den Vorständen der Projektpartner*innen an den sechs Residenzorten.

FAQ

Fragen zur Bewerbung

F: Kann ich mich bewerben, auch wenn ich noch studiere?

A: Wer mit professionellem Anspruch künstlerisch tätig ist und nebenbei noch studiert, kann sich bewerben.

F: Ich würde meine Bewerbung gerne postalisch einsenden. Ist das möglich?

A: Nein, bitte sendet Eure Bewerbung ausschließlich über das Online-Formular ein.

F: Braucht es Empfehlungsschreiben?

A: Nein, es braucht keine Empfehlungsschreiben.

F: Gibt es Bewerbungsgespräche?

A: Nein, es sind keine Bewerbungsgespräche geplant.

F: Nach welchen Kriterien wird die Bewerbung beurteilt?

A: Ist das Vorhaben überzeugend dargestellt? Kann die Residenz die Gruppe bei ihrem Vorhaben voranbringen? Gibt esein Interesse am Austausch mit der lokalen/regionalen Szene am Residenzort?

F: Können mehrere Bewerbungen eingereicht werden?

A: Als Initiator*in kann nur eine Bewerbung eingereicht werden. Es ist jedoch möglich, an Projekten andererInitiator*innen, die sich auch bewerben, mitzuwirken.

F: Ich bin Teil des Auswahlgremiums/der Jury. Kann ich mich dennoch bewerben?

A: Ja, das geht. Beim Auswahlgespräch musst du dich dann aus Gründen der Neutralität allerdings enthalten, ggf. denGesprächsraum verlassen, wenn deine Bewerbung an der Reihe ist.

F: Wann erfahre ich, ob ich teilnehmen kann?

A: Die Teilnehmenden werden spätestens am 31.05.2026 informiert.

F: Gibt es die Möglichkeit auf ein Feedback, wenn meine Bewerbung abgelehnt wurde? A: Das ist leideraus Kapazitätsgründen nicht möglich.

Fragen zur Durchführung

F: Gibt es Betreuungsmöglichkeiten für mein Kind?

A: Leider können wir keine Kinderbetreuung anbieten.

F: Sind die Arbeitsräume barrierefrei?

A: Leider sind die Arbeitsräume nur teilweise barrierefrei. Bitte sprecht uns zu Euren Bedarfen an. Bitte wendetEuch an die Ansprechpersonen in der jeweiligen Stadt: München: Ingrid Kalka kalka@tanztendenz.de, Freiburg: Tobias Steiner tobias.steiner@tanznetz-freiburg.de, Mannheim: Eva-Maria Steinel eva-maria.steinel@eintanzhaus.de, Nürnberg: Susanna Curtis post@susanna-curtis.de, Stuttgart: Laura Sommerfeld laura.sommerfeld@produktionzentrum.de, Bamberg: Gudrun Lange contact.conbamberg@gmail.com

F: Sind die Menschen, mit denen ich im Rahmen der Residenz zu tun habe, mit Themen wie Rassismus, Ableismus undGenderidentitäten vertraut und entsprechend sensibel in der Zusammenarbeit?

A: Die Beteiligten an den Residenzorten haben dazu unterschiedliche Wissensstände. Bitte sprecht uns zu EurenBedarfen an. Bitte wendet Euch an die Ansprechpersonen in der jeweiligen Stadt: München: Ingrid Kalka kalka@tanztendenz.de, Freiburg: Tobias Steiner tobias.steiner@tanznetz-freiburg.de, Mannheim: Eva-Maria Steinel eva-maria.steinel@eintanzhaus.de, Nürnberg: Susanna Curtis post@susanna-curtis.de, Stuttgart: Laura Sommerfeldlaura.sommerfeld@produktionszentrum.de, Bamberg: Gudrun Lange contact.conbamberg@gmail.com

Fragen zum Budget

F: Wir arbeiten zu dritt und bewerben uns für eine Residenz für neun Tage. Wie hoch ist der stipendienähnlicheZuschuss, den wir von euch bekommen?

A: Der Zuschuss orientiert sich an den Honorarempfehlungen des BFDK, Stand 2025. Er beläuft sich je nach Dauerder Residenz auf 715€ (7 Tage), 817€ (8 Tage) bzw. 919€ (9 Tage) pro Person für KSK-Mitglieder. Für Mitwirkende,die nicht in der KSK versichert sind, sind liegen die Beträge bei 830€ / 949€ / 1.068€. Wir können pro Residenzmaximal drei Personen bezuschussen.

F: Muss ich eine Rechnung schreiben über den Zuschuss?

A: Nein. Wir schließen vor der Residenz eine Vereinbarung, in der die Höhe des Zuschusses und die Art derAuszahlung festgehalten wird. Eine Rechnung wird dann nicht benötigt.

F: Ist es möglich, mein Projekt durch weitere Drittmittel anteilig mit zu finanzieren, z.B. wenn ich mit mehrKünstler*innen arbeiten möchte?

A: Ja, eine Ko-Finanzierung über Dritte ist grundsätzlich möglich.

F: Werden Kosten für Fahrt und Übernachtung übernommen?

A: Wir bemühen uns um eine vollständige Übernahme der Reisekosten. Da die hierfür zur Verfügung stehendenMittel begrenzt sind, bitten wir um Nutzung von Sparangeboten der Bahn, ggf. vorhandene persönliche Rabatt- oderZeitkarten (BahnCard, Deutschlandticket) sowie rechtzeitige Buchung. Gerne helfen wir euch bei der Planung eurerReise. Reise- und Übernachtungskosten können maximal für drei Personen übernommen werden.

Darüberhinausgehende Kosten müssen selbst bzw. aus Drittmittel getragen werden. Die Übernachtungen werdenindividuell gewährleistet bzw. bezuschusst.

F: Gibt es ein Budget für Technik und Material?

A: Für die Residenzen gibt es kein zusätzliches Technik- oder Materialbudget.

Fragen zur Präsentation

F: Wie soll die Präsentation der Residenz aussehen?

A: Wir wünschen uns Arbeitspräsentationen / Work In Progress Showings / Lecture Performances, die auf einen Dialog und Austausch mit den Besucher*innen ausgerichtet sind. Es werden keine
fertigen Aufführungen oder Kurzstücke angestrebt. Die genaue Form soll jeweils mit den Verantwortlichen derResidenzorte abgestimmt werden.

F: Unsere gemeinsame Arbeitssprache ist Englisch. Muss die Präsentation auf Deutsch sein?

A: Die Präsentation kann auf Englisch sein. Bitte sprecht uns an, damit wir gemeinsam einen Weg finden, sie auchPersonen zugänglich zu machen, die kein Englisch sprechen.

F: Wie oft werden die Präsentationen gezeigt?

A: Jede Präsentation soll einmal während bzw. am Ende des Residenzzeitraums in der Gaststadt gezeigt werden.

F: Werden die Präsentationen gefilmt oder fotografiert?

A: Die Dokumentation wird von den gastgebenden Institutionen organisiert und muss individuell vereinbart werden.

Dieses Projekt wird ermöglicht durch den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Weitere Förderer sind die Stadt Fürth sowie die Kooperationspartner*innen.